Gefühlsmenschen, Berliner Urgesteine und Kopfkino par excellence
Puh, die Hälfte des Studiums ist geschafft. Und trotzdem kommt es mir so vor, also ob ich noch im ersten Semester wäre. Immer noch verlaufe ich mich gerne auf dem Campus. Zum Glück ist es nicht mehr so schlimm wie im ersten Semester und eher auf Kleinigkeiten beschränkt. Jedenfalls ist jetzt Halbzeit, ein Grund, um einen Rückblick zu wagen:
Wie gestern habe ich es noch in Erinnerung, als ich als frisch gebackener Fachhochschüler meinen ersten Tag an der Hochschule Darmstadt (damals noch Fachhochschule Darmstadt) hatte. Zu jener Zeit fuhren wir noch mit Jens’ altem Auto mit dem kaputten Auspuff ins Mc Donalds, obwohl eigentlich niemand Lust dazu hatte. Außerdem lernte ich die ungewöhnlichen Schlafgemächer der Berliner kennen, als Lars sich unserer Runde anschloss und sagte: „Habt ihr eigentlich ne Wohnung? Ick hab meine Sachen immer noch im Bahnhofsspinnt.“
Generell lernte ich sehr viele nette Leute kennen, von denen ich jetzt einige vorstellen möchte. Bitte sei mir keiner böse, wenn er nicht genannt wird, ich hab euch trotzdem gerne. Da wäre zum einen Björn „musikzumm“ Schneider, der eigentlich in den 80ern gefangen ist, sie aber nie miterlebt hat. Die Mete im Studiengang ist ein Gefühlsmensch und immer für einen Lacher gut. Dann ist da zum anderen unsere Ute, die Mutter Korsage ;-) im Studiengang, die ich am ersten Tag sogar noch gesiezt habe. Ich hatte eben Respekt. Denn es ist gut, „uns Ute“ zu haben! Dann natürlich noch Timmy, mein Outsiders-Kollege, Fahrgenosse und Freund. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Das erste Semester verstrich sehr rasch, war es doch eher als Eingewöhnung ans Studienleben gedacht. Wir nutzen die Zeit eher für Schabernack und machten Jenny zum Beispiel weiß, dass Tim sein „erstes Mal“ mit einer Katze hatte. Die Reaktion „WAAAAAAAAASSS?“ ließ nicht lange auf sich warten. Dann gab es natürlich noch das gute alte Medienrecht, bei dem die Durchfallquote (ein beliebtes Wortspiel im Semester) am höchsten ist.
So traten dann auch schon im zweiten Studienhalbjahr die mutigen an, es ein zweites Mal zu versuchen und kamen alle durch. Gerade in den ersten beiden Semestern verstanden wir uns alle sehr sehr gut. Jeder hatte den anderen lieb und es war schon so harmonisch, dass es beinahe nicht zum Aushalten war.
Besonders für die Dozenten, die in Folge der Missachtung des Schweigeschweins und des ständig hohen Lärmpegels eine Krisenkonferenz für das Lärm- und Schwätzsemester einberiefen. Wir gelobten Besserung und hielten uns bis heute daran.
Ein anderer Höhepunkt war die Vorbereitung auf die Hochschulweltmeisterschaft und die Zusammenarbeit mit Kultfigur Walter Schütz. Ihn konnten wir immer um Rat fragen, wenn wir uns über eine neue Sportart informieren wollten. Aber das ging leider nicht sehr oft, weil es sehr beschäftigt ist.
Das dritte Semester lag ganz im Zeichen den Politik und wurde vor allem von Peter Seeger getragen, der eine Allgemeinbildung hat, die ich mir auch gerne wünschen würde. Seine drei Kurse waren die Lehrreichsten in meiner Hochschulgeschichte. Unvergessen die Wortgefechte zwischen Kopfkissenkino Zeitlupenbär Bela B. und Herrn Seeger und die Kaffee und Keks-Aktion. Man haben wir gelacht.
Eine weitere Erkenntnis erreichte Tim und mich in der mündlichen Prüfung. Denn ein gewisser Mike Zahn, den wir eher vom flüchtigen sehen her kannten, redete über seine Vergangenheit als Vorsitzender des Betriebsrats. Ein lockerer Job, wie sich vermuten lässt, denn der Vorsitzende rief den Betriebsrat nur einmal im Quartal ein. Denn Rest der Zeit verbrachte er mit privaten „Dreharbeiten“.
In der Zwischenzeit hatten sich aber alle gar nicht mehr so gerne wie am Anfang und es bildeten sich so langsam Gruppen. Immer dieselben organisierten Feste, nahmen daran teil und engagierten sich innerhalb des Studienhalbjahres.
Zum Eklat dieses Konflikts kam es dann am Ende des vierten Semesters, beim Bergest. Darüber verliere ich hier aber kein Wort. Das vergangene Studienhalbjahr an sich lässt sich sehr schnell zusammenfassen und deshalb lassen wir das. Höhepunkte waren die Videojournalismusseminare und das Ende des Genesis-Booms. Wie in jedem Semester brauchte auch das Vierte seine Kultfigur, die wir in Heinz Diehl fanden, der uns richtig Spaß gemacht hat und den wir sehr schätzen (Und das ist nicht ironisch gemeint). Unvergessen die Geschichte, als ein Koffer aus der Hand eines Studenten fiel und dieser die wertvolle Tasche in letztem Augenblick auffing. Daraufhin dreht sich die herum: „Vorsicht, der Griff is kapudd.“
Viel hätte man noch schreiben könne, denn in der ganzen Zeit ist viel passiert und man hat sich auch menschlich weiter entwickelt. Leider ist dafür kein Platz. Erwähnenswert ist noch, dass der outsiders notiz-blog zum must read unter den Professoren wurde.
Zeit zumm Verschnaufen gibt es keine, denn schon in der nächsten Woche geht es für mich weiter ins BPS. Fünftes Semester ich komme.
Von Christian
Wie gestern habe ich es noch in Erinnerung, als ich als frisch gebackener Fachhochschüler meinen ersten Tag an der Hochschule Darmstadt (damals noch Fachhochschule Darmstadt) hatte. Zu jener Zeit fuhren wir noch mit Jens’ altem Auto mit dem kaputten Auspuff ins Mc Donalds, obwohl eigentlich niemand Lust dazu hatte. Außerdem lernte ich die ungewöhnlichen Schlafgemächer der Berliner kennen, als Lars sich unserer Runde anschloss und sagte: „Habt ihr eigentlich ne Wohnung? Ick hab meine Sachen immer noch im Bahnhofsspinnt.“
Generell lernte ich sehr viele nette Leute kennen, von denen ich jetzt einige vorstellen möchte. Bitte sei mir keiner böse, wenn er nicht genannt wird, ich hab euch trotzdem gerne. Da wäre zum einen Björn „musikzumm“ Schneider, der eigentlich in den 80ern gefangen ist, sie aber nie miterlebt hat. Die Mete im Studiengang ist ein Gefühlsmensch und immer für einen Lacher gut. Dann ist da zum anderen unsere Ute, die Mutter Korsage ;-) im Studiengang, die ich am ersten Tag sogar noch gesiezt habe. Ich hatte eben Respekt. Denn es ist gut, „uns Ute“ zu haben! Dann natürlich noch Timmy, mein Outsiders-Kollege, Fahrgenosse und Freund. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Das erste Semester verstrich sehr rasch, war es doch eher als Eingewöhnung ans Studienleben gedacht. Wir nutzen die Zeit eher für Schabernack und machten Jenny zum Beispiel weiß, dass Tim sein „erstes Mal“ mit einer Katze hatte. Die Reaktion „WAAAAAAAAASSS?“ ließ nicht lange auf sich warten. Dann gab es natürlich noch das gute alte Medienrecht, bei dem die Durchfallquote (ein beliebtes Wortspiel im Semester) am höchsten ist.
So traten dann auch schon im zweiten Studienhalbjahr die mutigen an, es ein zweites Mal zu versuchen und kamen alle durch. Gerade in den ersten beiden Semestern verstanden wir uns alle sehr sehr gut. Jeder hatte den anderen lieb und es war schon so harmonisch, dass es beinahe nicht zum Aushalten war.
Besonders für die Dozenten, die in Folge der Missachtung des Schweigeschweins und des ständig hohen Lärmpegels eine Krisenkonferenz für das Lärm- und Schwätzsemester einberiefen. Wir gelobten Besserung und hielten uns bis heute daran.
Ein anderer Höhepunkt war die Vorbereitung auf die Hochschulweltmeisterschaft und die Zusammenarbeit mit Kultfigur Walter Schütz. Ihn konnten wir immer um Rat fragen, wenn wir uns über eine neue Sportart informieren wollten. Aber das ging leider nicht sehr oft, weil es sehr beschäftigt ist.
Das dritte Semester lag ganz im Zeichen den Politik und wurde vor allem von Peter Seeger getragen, der eine Allgemeinbildung hat, die ich mir auch gerne wünschen würde. Seine drei Kurse waren die Lehrreichsten in meiner Hochschulgeschichte. Unvergessen die Wortgefechte zwischen Kopfkissenkino Zeitlupenbär Bela B. und Herrn Seeger und die Kaffee und Keks-Aktion. Man haben wir gelacht.
Eine weitere Erkenntnis erreichte Tim und mich in der mündlichen Prüfung. Denn ein gewisser Mike Zahn, den wir eher vom flüchtigen sehen her kannten, redete über seine Vergangenheit als Vorsitzender des Betriebsrats. Ein lockerer Job, wie sich vermuten lässt, denn der Vorsitzende rief den Betriebsrat nur einmal im Quartal ein. Denn Rest der Zeit verbrachte er mit privaten „Dreharbeiten“.
In der Zwischenzeit hatten sich aber alle gar nicht mehr so gerne wie am Anfang und es bildeten sich so langsam Gruppen. Immer dieselben organisierten Feste, nahmen daran teil und engagierten sich innerhalb des Studienhalbjahres.
Zum Eklat dieses Konflikts kam es dann am Ende des vierten Semesters, beim Bergest. Darüber verliere ich hier aber kein Wort. Das vergangene Studienhalbjahr an sich lässt sich sehr schnell zusammenfassen und deshalb lassen wir das. Höhepunkte waren die Videojournalismusseminare und das Ende des Genesis-Booms. Wie in jedem Semester brauchte auch das Vierte seine Kultfigur, die wir in Heinz Diehl fanden, der uns richtig Spaß gemacht hat und den wir sehr schätzen (Und das ist nicht ironisch gemeint). Unvergessen die Geschichte, als ein Koffer aus der Hand eines Studenten fiel und dieser die wertvolle Tasche in letztem Augenblick auffing. Daraufhin dreht sich die herum: „Vorsicht, der Griff is kapudd.“
Viel hätte man noch schreiben könne, denn in der ganzen Zeit ist viel passiert und man hat sich auch menschlich weiter entwickelt. Leider ist dafür kein Platz. Erwähnenswert ist noch, dass der outsiders notiz-blog zum must read unter den Professoren wurde.
Zeit zumm Verschnaufen gibt es keine, denn schon in der nächsten Woche geht es für mich weiter ins BPS. Fünftes Semester ich komme.
Von Christian
the outsiders - 12. Jul, 12:22
